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c o n t a c t
i m p r e s s u m
d s g v o
 




























jacques scharz-bart - soné ka-la
«odyssey»

enja/yellowbird [edel]

vö: 06. november 2020


malika tirolien [voice]
jacques schwarz-bart [sax]
grégory privat [piano]
reggie washington [bass]
arnaud dolmen [drums]
sonny troupé [ka drum]

nachdem jacques schwarz-bart mit koryphäen wie roy hargrove, danilo pérez, ari hoenig, meschell n'degeocello, d'angelo oder chucho valdes gespielt hat, beschloss er schließlich, seine eigene vision als bandleader zu verwirklichen. er verlässt die band von roy hargrove im jahr 2005 und realisiert sein gwoka jazz project mit dem er auf geniale weise modernen jazz und rituelle voodoo-musik aus haiti verbindet. seine musik ist tief im jazz verwurzelt und wird von der kraftvollen spiritualität der voodoo-musik getragen.

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schwarz-bart_pressetext.pdf



























andreas feith
«surviving flower»

rosenau records/ galileo

vö: 6. november 2020

andreas feith [piano, composition]
martin gjakonovski [double bass]
silvio morger [drums]
lutz häfner [tenor sax] on track 3, 4 and 9

den nürnberger pianisten andreas feith kennt man in der süddeutschen jazzszene als viel beschäftigten sideman in unterschiedlichsten settings. so prägt er mit seinem verantwortungsvollen und energetischen spiel, wie auch seinen risikoreichen, dem moment folgenden soli entscheidend einige bandsounds mit, beispielsweise die des christoph beck quartetts oder des rebecca trescher tentetts.   nun veröffentlicht der 33-jährige mit dem beim bayerischen rundfunk aufgenommenen album surviving flower sein langersehntes debüt als bandleader und zeigt mit einer abwechslungsreichen melange eigener kompositionen und zweier standards, wie spannend akustischer modern jazz heutzutage sein kann.

vollständige presseinfo:

surviving_flower_presse.pdf





save the date: 15.-18. oktober 2020!







https://www.salzburg-altstadt.at/de/salzburgjazz













































christoph irniger trio w/ loren stillman & guest nils wogram
«open city»


intakt / harmonia mundi

vö.: 25. september 2020  

christoph irniger [tenor saxophone]
raffaele bossard [bass]
ziv ravitz [drums]
lauren stillman [alto saxophone]
nils wogram [trombone]

das christoph irniger trio feiert das melodiöse, ohne je ins triviale zu verfallen. die stücke sind tondichtungen, die zeigen, dass die eingängige melodie und eine komplexe klangwelt einander nicht ausschliessen müssen, sondern erst richtig zur geltung bringen können. es besticht dabei die sorgfältige orchestrierung und die art, wie in seiner musik die improvisation die komposition verdeutlicht. das trio vermag melodie, arrangement, improvisation zu einem stimmigen und verführerischen ganzen zu verbinden. in der derzeitigen ausgabe hat sich die band um den amerikanischen alto saxophonisten loren stillman erweitert - der in seiner jungen karriere unter anderem bereits ein festes mitglied in bands von paul motian, charlie haden oder carla bley war - und präsentiert gemeinsam das album "open city", das im september 2020 auf intakt records erscheint.

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christoph irniger trio_pressetext.pdf






























rosset meyer geiger
«live at beethoven-haus bonn» 


cd / vinyl: unit / membran 

vö: 28. august 2020  

josquin rosset [piano]
gabriel meyer [double bass]
jan geiger [drums, percussion]

eine auswahl aus den ersten erfolgreichen alben präsentierte rosset - meyer - geiger 2017 im berühmten kammermusiksaal des beethoven-hauses in bonn, einer location, die für musiker wie für kammermusik-fans als erste adresse gilt. das konzert wurde vom radio deutschlandfunk aufgenommen und mehrfach ausgestrahlt. und nun liegt diese konzertaufnahme auch als live-album vor, mit einem best-of der präsentierten stücke, oder auch: mit der quintessenz von rosset - meyer - geigers ersten 20 jahren.   zu hören ist auf "live at beethoven-haus bonn" die bekannte, kammermusikalisch transparente und der improvisation viel raum gebende musik des trios, hier aber in einer live-situation, in der das spiel noch energie-geladener, noch intensiver ist. und nach jahrelanger arbeit ist auch jedes tune einen grossen schritt weiter: jedes thema präziser gezeichnet, jede improvisation konzentrierter und doch freier. "live at beethoven-haus bonn" zeigt dieses perfektionierte live-spiel von rosset - meyer - geiger in höchster tonqualität.

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rosset_meyer_geiger_pressetext.pdf
 




























sigurd hole
«lys / mørke»  (light / darkness)

cd / vinyl / digital (double album): elvesang / galileo music

sigurd hole
[double Bass]


vö: 18. september 2020

«some of sigurd’s long, resounding tones echo the gravity of our predicament with the deep concern that only such low sounds can provide. other sections thrum with the natural overtones familiar from rural norwegian folk music. he shifts and dances, showing the full range of what his bass can do. it is philosophical music, urging us to listen to the sounds of the world wherever we are to start to ask what new kind of world we might want to build. the music sets up the mood of the question, but does not claim to answer it.» david rothenberg (album liner notes)

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sigurd hole_pressetext.pdf































dhalgren
«songs from a dystopian utopia»

boomslang records / galileo mc

vö.: 07. august 2020 [digital juni 2020]


arne braun [e-guitars, bkg. vc.]
chris dahlgren [lead vocal, a-guitar, viola da gamba, baglama] evi filippou [vibraphone, percussion, bkg. vc]
alfred vogel [drums, bkg. vc]
sidney werner [contrabass, bkg. vc]  

additional musicians:
hayden chisholm [alto sax] on track 7
almut Kühne [vocals] on tracks 8 & 10

unter dem titel „songs from a dystopian utopia“ legt chris dahlgren nun das zweite album seiner band dhalgren vor. es ist eine suite über dystopien und utopien, über abgründe und die unerforschten winkel unserer selbst, und es ist zugleich ein album über berlin. schon die erste dhalgren-cd beschrieb die nächtliche hauptstadt, doch blieb dahlgren da noch an der oberfläche. wenn er versonnen von corner-späti erzählt, macht er die ganze faszination hör- und fühlbar, die ihn als amerikaner in berlin umfängt. auf dem neuen album öffnet er nun eine luke und steigt von der nocturnen außenwelt in die schwarze tag- und nachtgleiche der unterwelt ab. die neuen songs sind voller spinnweben, rattenfallen und uralten kisten, die man besser nicht öffnet. und trotzdem sind sie auch von betörender schönheit. berlin ist oft besungen worden,  doch hier entsteht ein bild von den subterranen welten unter kreuzberg, friedrichshain und mitte, das man so nicht alle tage hört.

chris dahlgren hat für seine alben keinen masterplan. die songs würden sich von selbst schreiben, er sei nur der empfänger. seine neue cd beschreibt er als haus, in dem sich diverse bizarre charaktere aufhalten. „sie reden miteinander, aber manchmal reden sie auch nur auf ihre spezielle weise mit der wand. eine seltsame party. mal liegst du auf dem boden und starrst die decke an, dann wieder bietet dir jemand ein glas absinth an.“

in dhalgren kommen lebensläufe und lebensentwürfe ganz unterschiedlicher couleur zusammen, die sich geradezu magisch ergänzen und von gästen wir saxofonist hayden chisholm und sängerin almut kühne pointiert und abgerundet werden.   

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safe the date: bezau beatz - limited! 7./8. august 2020


die 13. ausgabe der bezau beatz hält uns auf trab: zunächst abgesagt wegen covid19, bekam die veranstaltungsszene grünes licht von der regierung. unter bestimmten bedingungen scheint nun eine udrchführung möglich zu sein!

natürlich wollen wir diese chance nutzen und ein zeichen setzen: dafür, wie wichtig es für unsere gesellschaft und kultur ist, zusammen zu kommen, um im künstlerischen ausdruck gemeinsam neue perspektiven zu erlangen und zu erfahren. in der auseinandersetzung mit musik, kunst, tanz, theater etc. finden wir den puls unserer kultur. wo kein puls, da ist auch kein leben.

deshalb werden wir eine kleine, limitierte ausgabe der bezau beatz 2020 nun doch durchführen. für genau 100 personen sehen wir die möglichkeit, am 7. und 8. august in bezau im schönen bregenzerwald gemeinsam live-musik zu genießen.

warum nur 100 personen? weil wir den derzeit bestehenden sicherheitsmaßnahmen für veranstaltungen aufgrund unserer räumlichen situation in der remise nur durch eine einschränkung der teilnehmerzahl gerecht werden können. sollte sich diese situation positiv ändern, öffnen wir die tore gerne noch mehr …

wir haben uns in den letzten tagen bemüht, ein hochwertiges programm zusammen zu stellen, mit musikern aus deutschland, der schweiz und österreich.

an 2 tagen, am 7. und 8. august, können wir nun die remise des wälderbähnles bespielen.

zwei weitere bühnen, die uns den notwendigen sicherheitsabstand garantieren, sorgen für den abwechslungsreichen charme unseres festivals: die kirche als auch die tennis-halle des hotel post bezau.
und 2 weitere typische highlights sind möglich: die susfahrt mit dem wälderbähnle am freitag abend, als auch die jäzzspätzle auf der panorama-plattform in baumgarten auf 1650 m höhe.
 
 
programm & karten:

http://www.bezaubeatz.at/





























focusyear band 2020 «open arms»

neuklang / in-akustik

vö: 26. juni 2020

òscar latorre [trumpet]
devin daniels [alto saxophone]
charley rose [tenor saxophone]
yossi itskovich [trombone]
fabio gouvea [guitar, voice ]
jean-lou treboux [vibes, synth]
sebastián de urquiza [bass, voice]
paulo almeida [drums, voice]
guillermo klein [piano on track 1] 


acht musiker, aus dutzenden von weltweiten bewerbungen ausgewählt, wurden im september 2019 am jazzcampus der musik-akademie basel zum focusyear als band zusammengeführt, um gemeinsam in ein einjähriges musikalisches abenteuer zu starten. das von wolfgang muthspiel und sarah chaksad geleitete focusyear hat als exzellenz-stipendium zum ziel, außergewöhnliche musikerinnen und musiker in ihrer entwicklung entscheidend zu fördern. jede zweite woche erhält die band hochkarätigen besuch, mit dem sie ein abendfüllendes programm einstudiert und für ein begeistertes publikum auf die bühne bringt. jorge rossy, anat cohen, kurt rosenwinkel, malcolm braff, ingrid jensen, guillermo klein, ralph alessi, kendrick scott und wolfgang muthspiel lösten sich dergestalt bis zum ausbruch der corona-pandemie als coaches der band ab.  
sie ist wiederum eine signifikante, die focusyear band der ausgabe 2020, die dritte dieses programms, für die sich auch ein vibraphonist zu qualifizieren vermochte. es ist denn auch der klang seines so behände wie exakt gespielten instruments, das nebst den beiden hervorragenden, sich wunderbar ergänzenden saxophonisten den satten sound der band besonders prägt – was keineswegs heißt, dass die übrigen weniger gewicht hätten. tatsächlich spricht jeder einzelne musiker dieses ensembles mit einer markanten, eigenständigen stimme. wie schön, dass aus diesen individuellen klängen zudem auch die musikalischen kulturen herauszuhören sind, aus denen sie kommen.

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ulrich drechsler
 «caramel» - (part of liminal zone)


enja / edel
v.ö.: 03. april 2020  


ulrich drechsler [bcl, cl, comp]
özlem bulut [coloratura spr] 
yasmin hafedh a.k.a. yasmo [recitative]
amir ahmadi [p]
oliver steger [b]
raphael keuschnigg [dr]

„klangsucher im freien fall“ - der klarinettist und komponist ulrich drechsler hat für sein aktuelles album  «caramel» und das gleichnamige ensemble den aufregenden soundtrack zu einem imaginären film komponiert. klänge von grosser leidenschaft und eindringlicher energie sind so entstanden mit denen er sich bewusst jeglicher kategorisierung entzieht.  
auf «caramel» verarbeitet er auf berührende art und weise die einflüsse aus jazz, neo-klassizismus, minimalismus und filmmusik, die ihn in den vergangenen jahren am stärksten geprägt haben. scheinbar mühelos bewegt er sich dabei zwischen den unterschiedlichen genres um sie zu etwas komplett neuem und unerhörtem verschmelzen zu lassen.  
ulrich drechslers kompositionen werden von den musiker*innen auf «caramel» mit begeisterung zum leben erweckt. özlem buluts strahlender koloratursopran schwebt über dem raumfüllenden, intensiven zusammenspiel von oliver stegers kontrabass, raphael keuschniggs schlagzeug und amir ahmadis virtuosen klavierlinien. dazu die hochbegabte slam poetin yasmin hafedh, die auf einigen titeln eindringliche rezitative erzählt. dazwischen, darüber, darunter ulrich drechslers bassklarinette.

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enders room «dear world» / «hikikomori»

enja/yellowbird / edel
03. april 2020  


johannes enders [saxophones, flutes, clarinets, persussion, rhondes,
programming bastian stein [trumpet]
jean-paul brodbeck [piano]karl ivar refseth [vibraphone]
wolfgang zwiauer [e-/synth bass] 
gregor hilbe [drums, percussion]
paula enders [vocals 1/7]

einfacher wäre es mit texten. ein gedicht zum beispiel oder ein fragenkatalog, möglichkeiten, der realität mit der klarheit des wortes auf die schliche zu kommen. musik hingegen ist uneindeutiger, chance und herausforderung zugleich. man kann ein stück »dear world« nennen, in der hoffnung, der hörer würde darin ebenso wie der künstler eine botschaft an die welt entdecken, eine entschuldigung vielleicht oder eine aufforderung, sich selbst verantwortlich zu fühlen. ob sie verstanden wird, bleibt jedoch offen, vor allem wenn man wie johannes enders bereits ein fortgeschrittenes system der musikalischen kodierung entwickelt hat, das die eigenen gefühlslagen und erkenntnisse in klang umsetzt. mal beschäftigt er sich mit einem abbauprodukt des blutfarbstoffes im anschluss an eine gefährliche stoffwechselstörung, mal mit glückshormonen, ohne die die positive wahrnehmung zu einem grauen schleier emotionalen einerleis entfärben würde. kein problem für den beschreibenden geist, aber eine echte aufgabe, wenn man ohne verbale oder optische hilfsmittel agieren will.


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charlotte greve - wood river
«more than i can see»

yellowbird / edel
v.ö.: 03. märz 2020 

charlotte greve [voice /saxophone /synthesizer]
keisuke matsuno [guitar]
simon jermyn [bass]
tommy crane [drums]

eine betörende vermischung von pop, jazz, ambient und rockmusik in selten gehörter kompositorischer präzision: das ist der sound der 2014 in brooklyn gegründeten band wood river um die vielseitige musikerin charlotte greve. im jahr 2015 erschien das debütalbum, das ohne jede werbekampagne innerhalb weniger monate vergriffen war. nun folgt mit more than i can see“ die zweite platte, die wood river in neuem licht erscheinen lässt. für echo-jazz-preisträgerin charlotte greve bringt das album mehrere premieren: zum ersten mal schreibt sie songs mit eigenen texten, zum ersten mal arbeitet sie mit einem produzenten zusammen und vor allem singt sie zum ersten mal auf jedem der acht stücke. ihre klare und berührend direkte stimme ist das zentrum dieser komplexen popsongs.[...]

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mette juul

«new york - copenhagen»

universal Records / nova md distribution
06. märz 2020 


mette juul [voc & guit] mike moreno - usa [guit – track 1, 2 & 5]
lars danielsson - dk [bass – track 3 & 4]
ulf wakenius - se [guit – track 3]
per møllehøj - dk [guit – track 4]


new york - copenhagen ist der nachfolger von mette juul zu ihrem (international gefeierten) album change vom september 2019. die neue veröffentlichung wurde im gleichen zeitraum wie change aufgenommen und versucht den unterschied zwischen der pulsierenden, pulsierenden energie von new york und der nordischen einfachheit und wärme einzufangen und eine brücke zwischen diesen beiden kulturellen polen zu schlagen.  
new york - copenhagen basiert auf jazzmelodien wie the peacocks von jimmy rowles und norma winstone, some other time von leonard bernstein und for jan von kenny wheeler und norma winstone und die interpretationen der fünf kompositionen geschahen direkt mit den musikern im studio.

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lbt
stereo


enja/yellowbird / edel
14. februar 2020  

leo betzl [piano], maximilian hirning [double bass], sebastian wolfgruber [drums] moritz stahl [saxophone on 9To5 Paradigm]


dass akustische instrumente und elektronische musik zusammengehen, dass sich improvisation und 4/4 kickdrum bestens vertragen, hat das dem modern jazz entspringende klaviertrio lbt mit seinem techno-debüt way up in the blue unter beweis gestellt. über die letzten zwei jahre haben sie auf zahlreichen konzertreisen ihren unverkennbaren sound weiterentwickelt; 2017 wurden sie dafür mit dem bmw welt jazz award, 2019 mit dem burghauser jazzpreis ausgezeichnet. auf ihrer im februar 2020 erscheinenden doppel-ep stereo kommt es nun zum kontrastreichen treffen beider genres, die den lbt klangkosmos ausmachen. fünf neue techno tracks von maximilian hirning zeugen von der konsequenten schärfung seiner musikalischen sprache: reduzierter, düsterer und energetisch wie nie zuvor. leo betzl ist nach levitation (2016) mit neuen kompositionen im modern jazz zurück: seine songs weisen dabei eine große stilistische diversität auf — und nicht zuletzt die tatsache, dass er sich beim schreiben auch von der gemeinsamen spielerfahrung des technoprogramms inspirieren ließ, zeigt, dass beide genres auf stereo nicht miteinander konkurrieren, sondern gegenseitig funken schlagen.

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moonmot «going down the well» 

unit / membran
14. februar 2020  

dee byrne [alto saxophone, effects ]
simon petermann [trombone, effects ]
cath roberts [baritone saxophone]
oli kuster [fender rhodes, effects, guitar ]
seth bennett [bass]
johnny hunter [drums]


auf ihrem album going down the well zeigt die band moonmot, wohin sich der jazz im 21. jahrhundert bewegt. das sextett aus der schweiz und grossbritannien vermengt in ihrem erstling die grossen musikalischen ideen der vergangenen jahrzehnte raffiniert und voller spielfreude mit dem ganz grossen rucksack der jazztradition.  
moonmot denkt den gedanken jazz im 21. jahrhundert zu ende und reichert ihre stücke mit den errungenschaften der neueren musikgeschichte an. dabei stellt die band immer die musik ins zentrum und jongliert virtuos mit allerlei klang- und kompositionskonzepten: aus zwölftonreihen entstehen wohlklingende melodien, neben dem fender rhodes beherrscht auch die hornsection ihre electronics und formal überrascht die band sowohl mit klassischen songformen wie auch linear angelegten kompositionen. diverse abstecher in verzwackte ungerade rhythmen und stellungnahmen zu politischen themen machen dieses album zu einem starken musikalischen statement. passend dazu zeigt das auffallende, in neongrün leuchtende cover eine grafische notation, die auf dem album zu hören ist. [...]

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matthias bublath «eight cylinder bigband» - feat. takuya kuroda


enja / edel

v.ö.: 31. januar 2020   

tumpets: nemanja jovanovic, florian jechlinger, reinhard greiner, andreas unterrainer
saxophones: ulrich wangenheim, florian riedl, axel kühn, moritz stahl, gregor bürger
trombones: jürgen neudert, hans heiner bettinger, erwin gregg, jakob grimm
guitar: ferdinand kirner
bass: patrick scales drums: christian lettner
keys: matthias bublath

wo die ära der jazz-orchester in den vierzigerjahren endete, da setzen heute erfreulich viele junge bigbands neu an. auch der pianist, keyboarder und organist matthias bublath setzt seine musikalischen leidenschaften jetzt im großen maßstab um. und da er es nun mal bullig mag, trägt sein jazz orchestra auch den passenden namen: eight cylinder bigband. was diesem musikalischen motor ungewöhnlich viel hubraum, drehmoment und durchzugskraft verschafft, ist der umstand, dass bublath dieses projekt nicht nur für die bigband, sondern auch noch auf die hammond orgel zugeschnitten hat: die größte besetzung im jazz trifft auf das iInstrument, das selbst schon fast ein eigenes orchester ist.[...]

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der 12. internationale jazzfrühling kassel – 18 eindrucksvolle konzerte zeigen vom 06. bis 22. märz 2020 die beachtliche bandbreite des jazz und machen auch vor der klassik nicht halt!

wenn das offenbach-jahr gerade zu ende gegangen ist und der geburtstag von ludwig van beethoven sich zum 250. mal jährt, kann auch der jazz nicht umhin, der klassik seine ehre zu erweisen. die kooperationspartner kafka e.v. und theaterstübchen legen mit dem erneut rundum vielseitigen festivalprogramm ein ganz besonderes augenmerk auf jazz, der sich mit klassischen themen auseinandersetzt – und zieht damit für zwei konzerte auch das erste Mal in den kasseler ständesaal ein. [...]
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theaterstübchen 2020.pdf






























cd-release «morphée»:

neuklang / in-akustik

v.ö. 27. märz 2020
marc perrenoud [piano], marco müller [kontrabass], cyril regamey [drums]

acht uhr abends irgendwo im club: das konzert beginnt, dauert mit pause um die zwei stunden. danach abbauen, vielleicht cds verkaufen, noch ein bierchen trinken. mittlerweile ist es mitternacht, dann ab ins auto und nach hause fahren, runterkommen, einschlafen. wenn’s gut läuft gegen ein uhr. und dann war da noch der letzte sommer – an schlaf war da nicht immer zu denken. schon gar nicht an all jenen tagen, an denen das thermometer tagsüber 37 oder 38 grad angezeigt hat – und nachts nicht viel weniger.
marc perrenoud machte im sommer 2019 aus der not eine tugend, stellte den natürlichen rhythmus um, blieb einfach wach und begann den „neuen“ arbeitstag viel früher als sonst, exakt um ein uhr in der früh’. einen monat lang hat der in genf lebende pianist marc perrenoud diese extraschichten eingelegt, um ein konzept für seine neue cd zu erarbeiten und die stücke zu schreiben. [...]

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mpt_medienmitteilung.pdf































abdullah ibrahim

dream time

enja/edelv.ö.: 06. september 2019

der südafrikanische pianist abdullah ibrahim hat in seiner neuen heimat bayern eine solo-cd eingespielt: „dream time“ ist ein auf leise art mitreißender konzertmitschnitt, der sich als eines der schönsten selbstporträts dieses musikers hören lässt. eine ruhe, die fesselnde kraft hat. er beginnt mit ganz leisen tönen, aus denen sich langsam eine melodie herausschält. motive wiederholen sich, die ganze melodie folgt ein zweites mal, unterlegt mit kleinen, unerwarteten details, führt auf einen öffnenden akkord zu. und ihm folgt, im gleichen duktus, eine weitere melodie. eine, die melancholisch schimmert, die in versonnen-lyrische stimmungen führt – und ebenfalls wieder in einen offenen schluss mündet. oder eben: nicht in einen schluss. sondern in einen übergang. ein meister des übergangs ist dieser musiker, der bald 85jährige pianist abdullah ibrahim, geboren am 9. oktober 1934 in kapstadt, südafrika. ein pianist, dessen konzerte in jüngerer zeit stets einen ganz langen atem haben: eine melodie geht nonstop in die nächste über, eine gute stunde lang, und das ganze entwickelt eine schönheit, die eine spirituelle kraft hat. diese musik geht weit über ihre töne hinaus.

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montevago

théo ceccaldi & roberto negro

full rhizome / brokensilence  

v.ö.: 30. august 2019  


théo ceccaldi [violine] roberto negro [piano]   mathieu pion [ton]  
produktion: brouhaha / full rhizome
co-produktion: maison de la musique de nanterre  

ein palast auf den hügeln von palermo, aus einer vergangenen zeit und doch prächtig, voller poesie und nostalgie, montevago… so könnte die kulisse für das neue opus dieser beiden musiker aussehen, die ihrerseits die höchst aktuelle und völlig unverkrampfte europäische jazzszene beispielhaft verkörpern. 
tradition und moderne gehen hier hand in hand und schaffen eine virtuose, mutige verbindung, die die ohren ebenso begeistert, wie sie die emotionen aufwühlt. mit danse de salon hatten der violinist théo ceccaldi und der pianist roberto negro vor einigen jahren den grundstock ihres repertoires gelegt. darin interpretierten und arrangierten sie bravourös in kleinen ausgefeilten und höchst originellen stücken gavotten, menuette, giguen, quadrillen und andere mazurkas völlig neu.

montevago erinnert wohl an tarantella, habanera und sogar rodeo-musik, doch die inspiration hat freien lauf und lässt uns im titel zodiac poisson sogar an die tragische aktualität der flüchtlinge denken. und wieder ist Italien nicht weit entfernt....
vollständiger text:

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wdr big band / christina fuchs
newton's cradle

big band records / wismart

v.ö.: 23. august 2019  

christina fuchs  [comp/arr], wim both [tp], andy haderer [tp, flgh], rob bruynen [tp], bastian stein [tp], ludwig nuss [tb], shannon barnett [tb], andy hunter [tb], mattis cederberg [tb, btb, tuba], johan hörlén [ssax, asax, cl], karolina strassmayer [asax, fl, cl], olivier peters [tsax, fl, cl], paul heller [tsax, ssax, fl, cl], jens neufang [bsax, bcl], frank chastenier [p], paul shigihara [g], john goldsby [b], hans dekker [dr], ansgar striepens [cond]


komponierte kraftentfaltung - saxophonistin und komponistin christina fuchs hat für ihr aktuelles album "newton's cradle" mit der wdr big band aufregende musik komponiert, inspiriert von physikalischen impulsen und gesetzmäßigkeiten. klänge von großer lebendigkeit und bezwingender energie sind dabei herausgekommen.[...]

vollständiger text:

christina fuchs_pressetext.pdf
 





























long waves

vö: 05. juli 2019  [unit / membran]

franco ambrosetti [flugelhorn]
john scofield [guitar]
uri cane [piano]
jack dejohnette [bass]
scott colley [Drums]


das vergnügen der großen erfahrung - „long waves“: die neue cd des schweizer trompeters franco ambrosetti. eine aufnahme in einer edlen quintett-besetzung aus lauter weltstars 

„er kann alles spielen. ich mag ihn.“ das sagte nicht irgendwer, sondern einer, der eher für seine lästernden als seine lobenden bemerkungen berühmt war: der trompeter miles davis, lange zeit weltweit die galionsfigur des modernen jazz. und er sagte es 1987 über einen kollegen an seinem eigenen instrument: den schweizer trompeter Ffanco ambrosetti. miles davis weiter: „wenn ich einen trompeter für meine band brauchte, würde ich ihn holen.“[...]


ambrosetti_2019_pressetext.pdf



















christoph irniger * pilgrim

«crosswinds»

v.ö.: 18. januar 2019 (intakt/harmonia mundi)


christoph irniger [tenor saxophone]
dave gisler [guitar]
stefan aeby [piano]
raffaele bossard [bass]
michi stulz [drums]

christoph irniger, der grosse stilist mit seinem warmen klang, legt auf intakt records die dritte platte mit seiner band pilgrim vor. der saxofonist, der das abenteuer und die überraschung liebt, präsentiert mit «crosswinds» ein gepflegtes studioalbum. mehrschichtig, subtil und melodisch verschränkt strahlen die acht stücke eine wundersame stimmungsvolle ruhe aus. eine höchst subtile musik mit einem magischen sound.




epk pilgrim de.pdf


























a k s h a m

v.ö. 29. märz 2019
[nome/broken silence]

elina duni [gesang]
david enhco [trompete]
marc perrenoud [piano]
florent nisse [bass]
fred pasqua [drums]

im juni 2017 holt der genfer pianist marc perrenoud die sängerin elina duni und den trompeter david enhco zum jubiläumskonzert seines trios in genf als musikalische gäste auf die bühne. das zusammenspiel zeigt bei allen nachhaltige wirkung: noch im selben jahr gründen die drei gemeinsam mit florent nisse am kontrabass und fred pasqua am schlagzeug das quintett a k s h a m. im september 2018 nehmen sie in paris das nach der band benannte debüt «a k s h a m» auf, das 2019 beim französischen label n o m e erscheint.

in der musik von a k s h a m treffen jazz und poesie aufeiander. die kompositionen verweben in ihren melodien neben den Poemen von elina duni u. a. auch gedichte und balladen von james joyce (XVII) und paul verlaine (soleils couchants). In das auf französisch und englisch gesungene repertoire lässt a k s h a m feinfühlig poetische und musikalische inspirationsquellen einfliessen und kreiert daraus eine ganz eigene klangwelt.


ASKHAM_Pressrelease_1901D.pdf










 
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